Gemeindefahrt nach Griechenland auf die Kykladen

Die Perlen von Hellas

Die Ev. Kirchengemeinde Kühlungsborn plant im September 2018 vom (08.09. – 18.09.2018) eine Studien- und Erholungsreise auf die Inselgruppe der Kykladen.

Die Kykladen (griechisch Kyklades) sind eine Inselgruppe im Ägäischen Meer. In der Antike wurden die Inseln als Kreis um das heilige Eiland Delos betrachtet, was zur Bezeichnung Kykla- den (‘Ringinseln’, kyklos = Kreis) führte. Wegen ihrer Fruchtbarkeit und ihres milden Klimas nannte sie das Altertum die „Perlen von Hellas“.

Die Inselwelt der Kykladen vereint viele Superlative. Sie ist ein Paradies für Naturfreunde, Kultur- und Kunstliebhaber. Sie ist aber zugleich auch eine Schatzkammer der Geschichte, Mythologie, Architektur und Geologie. Diese einzigartige Welt zu bereisen, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Kaum anderswo sind die Farben von Hellas und die Vielfalt seiner Kultur intensiver zu erleben, als auf den Inseln des Lichts. Hinzu kommt eine kulinarische Seite Griechenlands, die überrascht.

Interessierte können sich gerne melden bei Pastor Matthias Borchert (siehe Flyer).

Reiseinformationen

Ausführliche Informationen zum Reiseablauf und -programm fnden Sie in unserem Flyer zum Herunterladen.

Unser Reiseziel – Die Kykladen

 

10 Gründe zu den Inseln des Lichtes zu Reisen

1. Es gibt kein anderes geschlossenes Meer in der Welt mit so vielen Inseln dieser Art.

2. Es handelt sich um die einzige natürliche Inseln-Brücke zwischen vier Kontinenten, nämlich zwischen Europa, Asien, Afrika und Kreta. Letztere dient für die Archäologen, ihrer Autonomie wegen, als Kontinent.

3. Die Entwicklung des technischen Horizonts führte zu der Entwicklung des geistigen Horizonts. Die ständige Entwicklung der Schiffbautechnik wird von der Geographie bestimmt, um die zahlreichen benachbarten Inseln schneller und sicherer zu erreichen. Die Tatsache, dass man von einer jeden Insel auf die Anderen blicken kann, gibt uns das Gefühl bei, dass man eine jede Insel mit der Hand greifen könnte.

4. Hier werden zum ersten Mal die Menschen vergöttlicht und die Götter vermenschlicht. Aus dieser Leitvorstellung der ersten Kulturen Europas werden die griechischen Götter menschlich dargestellt und daraufhin die christlichen Ikonen. Die abstrakten Kykladenstatuen ließen sogar in der neuen Zeit Picasso beeinflussen und so formten sie auch die moderne Kunst.

5. Santorini – Es handelt sich um die meist erforschte Insel auf der ganzen Welt.

6. Paros und Marmor gehören zusammen wie Wind und Meer. Hier baute man die beste Qualität von Marmor auf der Welt ab. Der Hermes von Praxiteles, die Nike von Paionios, die Giebel von Zeus Tempel in Olympia, etliche Koren Statuen im Akropolis- Museum in Athen und sogar die Venus von Melos im Louvre- Museum in Paris und der Thron von Karl dem Großen in Aachen werden aus dieser einmaligen Qualität ausgearbeitet.

7. Auf Naxos befinden sich die ältesten byzantinischen Wandmalereien im Balkanraum. Hier hat Theseus Ariadne im Stich gelassen. Das ließ sich Strauß inspirieren und komponierte Ariadne auf Naxos.

8. Was die Sterblichen bzw. die Menschen als Delos bezeichnen, ist für die Götter der leuchtende Stern der schwarzen Erde. Nirgendwo gibt es auf der Erde so viel Licht wie der Fall auf Delos ist, dort wo der Gott des Lichtes geboren ist. Delos ist das größte Ausgrabungsgelände Griechenlands und stellt ein Freilichtmuseum im Meer dar.

9. Der Wallfahrtsort Griechenlands schlechthin! In der prähistorischen Zeit war die Insel Keros die Heilige, in der historischen Zeit Delos und heutzutage ist die Insel Tinos. Irgendwie hat dieses Gebiet über die Jahrhunderte hinweg eine heilige Insel nötig.

10. Dieselben Menschen bzw. Reisegäste benehmen sich anders auf dem Festland und auf den Kykladen. Nur auf diesen Inseln entsteht, der Geographie wegen, eine freiere Gesellschaft. Eine Freiheit, die wir als Gruppe täglich nachvollziehen und genießen, zumal wir nicht ein Mal in Bus mehr als 50 Minuten sitzen bleiben. Es gibt einen ständigen Blickkontakt mit dem Reiseleiter und zu den anderen Gästen, so dass es in der Gruppe eine besondere Atmosphäre (eine Freiere, eine Natürlichere eine Schlichtere) entsteht.

Liebe Gäste!

Ich denke, dass wir Alle, nach diesem Text, jetzt Inselreif sind. Es würde mir eine große Freude bereiten, wenn ich Sie auf die Inseln des Lichtes begrüssen darf.

Mit besten Grüßen Jannis Giannourakos