Brautbriefe Zelle 92 – Dietrich Bonhoeffer / Maria v. Wedemeyer 1943 – 1945

Seit einigen Jahren liegen uns die Briefe vor, die der Widerstandskämpfer und Theologe Dietrich Bonhoeffer aus der Haft mit seiner 18 Jahre jüngeren Braut Maria v. Wedemeyer wechselte. Die ungewöhnliche Verlobungszeit, die erst in der Haft beginnt, endet mit der Hinrichtung Bonhoeffers auf persönlichen Befehl Hitlers am 9.April 1945. Die Briefe zeigen, wie sich über die räumliche Trennung hinweg, trotz Briefzensur, Unterschied von Alter und Herkunft, verwandelnder Intensität entwickelte, die so einfach und ehrlich ist, dass sie uns heute noch berührt. Es sind wahre Liebesbriefe.

Ort: Pfarrscheune Kühlungsborn (Schloßstr. 19)  (kostenlose Parkplätze vor der Kirche)

Zeit: Donnerstag, 29. November, 20 Uhr

 

 

Horst Lauenstein    

1938 in Rostock geboren, Studium der Germanistik, Personalmanagement, Motivationsforschung, Psychologie, Pädagogik und Musik in Rostock, Jena, Hannover. Seine Liebe galt immer der deutschen Sprache und der Musik. Seit vielen Jahren gestalteter Vortrags—und Leseabende über Borchert, Kästner, Kafka, Tarnow, Bonhoeffer u.a. und reist im Lande umher.

Bisherige Verößentlichungen:

  • Gedichtbände II/III „Fermaten“ (2006,2017)
  • Erinnerungen „Mit meinen Augen“ (2009,2018)
  • Entwicklungsroman „Unsere Freiheit nach dem Abitur“ (2010)
  • „Umzugsgeschichten“ (2011)
  • Essay „Die Botschaft hör ich wohl, allein es fehlt der Glaube“ (2012)
  • Es say „Über uns“, Unsere Demokratie erneuern, Bürgerpflichten (2014)
  • Es say „Es ist eine Frage der Freiheit“ (2012)
  • Satire-Buch „Es sollte das Blaulicht sein und nicht das Herz“
  • Faszination: Herzinfarkt. ( 2014, BS-Verlag, ISBN 978-3-86785-292-0)
  • Kindheit ist immer“ – Geschichten um Weihnachten“ (2013)