Partnergemeinden

 

 

Unsere

Partnerbeziehung

mit

Makanya / Tansania

Aus einer Mail von Magreti aus Makanya am 26. Mai 2018:

Asante sana, Vielen Dank unsere Geschwister,
wir haben uns sehr gefreut und werden fortfahren Bilder von verschiedenen Ereignissen
der Kirche zu senden.
Wir werden uns zusammenfinden und die Bilder auf der Webseite anschauen, und uns
über diese schönen Bilder freuen.

Gott segne Euch sehr,
Ihr – unsere Lieben
Wir wünsche Euch alles Gute zu den Vorbereitungen für den morgigen Gottesdienst

Mungu awabariki
Sana wapendwa wetu.
Ninawatakia maandalizi mema ya ibada hapo kesho

 

Partnerschaftstreffen Makanya (Tanzania) November 2017
Ein kleiner Erlebnisbericht von Antje Freyler und Matthias Borchert

Wir sitzen im Aufenthaltsraum. Gerade regnet es. Alle Fenster sind geöffnet. Gefühlte 29 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit umgeben uns. Gedanken sind schwer zu fassen. Eine Fülle von erlebnisreichen Tagen liegt hinter uns. Bald geht es wieder nach Hause. Der Abschied wird uns schwer fallen. Zu intensiv sind die Eindrücke.

Auf der einen Seite die grosse Armut und Einfachheit im Leben der Menschen hier vor Ort. Auf der anderen Seite die Fröhlichkeit, die menschliche Offenheit und Freude um die kleinen Dinge. Aber das nicht genug. Die Menschen hier stecken voller Hoffnung. Und wenn es scheinbar für uns nur Träume sind. Da steht unsere Gruppe aus Antje und Udo Freyler, Sereto (guter Freund und Dolmetscher aus Nairobi) und Matthias Borchert inmitten einer Steppenlandschaft. In der Ferne sehen wir eine kleine Schule (vier Wände, eine Blechdach und Fensterlöcher) und einige Hütten. Hier an dieser Stelle soll eine Kirche entstehen. Man träumt von einem Zuzug und einem vollen Kirchenraum.

Und tatsächlich. Die Taufzahlen in Afrika steigen stetig, so erzählt man uns. Zwei Gottesdienste konnten wir miterleben. Sonntags um 7 Uhr versammelten sich über 500 Christen. Um 10 Uhr dann in Makanya 200 Gottesdienstbesucher. Zeit spielt keine Rolle. Sie wissen, dass sie 2,5 h einplanen müssen. Danach gibt es noch Zeit zum Erzählen. Wenn Gäste da sind, gibt es ein gemeinsames Essen. Die Gemeinschaft, dass Singen und Beten stehen im Vordergrund. (Unsere Vorfahren, die von ihrem Glauben begeistert waren, brachten damals das Evangelium nach Afrika. Vielleicht muss es heute umgekehrt sein.)

Antje Freyler hat perfekt diese Fahrt mit Ihrem Mann vorbereitet. Jeder nahm von Ihnen einen zusätzlichen Koffer und maximales Handgepäck mit. Wer dabei an die Tante aus dem reichen Amerika denkt, der liegt hier völlig falsch. Die Menschen spüren es, ob wir als großzügige Geber kommen, oder als Freunde. Eben als Schwestern und Brüder. Freylers Idee war, ein Kinderfest zu organisieren, mit und für die Kinder etwas zu machen und ihnen etwas Gutes dabei tun. Da wurden schon mal eine Nacht davor fast 100 Luftballons für einen Kindergartenraum aufgeblasen. Ohne die spontane Bereitschaft der Kinder, die von der Strasse in unseren Hof schauten, hätten wir dies nie geschafft.)

Dieses Zusammensein auf Augenhöhe brachte es ein, auch einmal Dinge anzusprechen, die uns
auffielen.

Da waren Dachrinnen, die kein Wasser mehr aufnehmen konnten. Manche Fallrohre führten das Wasser nicht mehr in die richtige Richtung zur Zisterne. Lösungen wurden gefunden und mit unserer Hilfe mancher Notstand beseitigt. Das Geld für die Toiletten, welches wir mitbrachten, wurde sofort praktisch angelegt. Innerhalb der Woche wurden 4 Türen für die zwei Mädchen – und zwei Jungstoiletten fertiggestellt und eingebaut.

In den 8 Tagen Makanya, so wurde es uns immer wieder von Pastor Zaburi und den Mitgliedern des Partnerschaftskreises bestätigt, steht und fällt für sie eine gute Partnerschaft zuallererst durch das gemeinsame Gebet und eine echte Freundschaft. Die alten Vokabel von Geber und Bittsteller sollten überholt sein.

Vielleicht hat einmal der eine oder der andere Leser dieser Zeilen Lust, mit nach Tanzania zu kommen oder auch in unserem Partnerschaftskreis (Auskunft: Antje Freyler 038293 – 473216) mitzuarbeiten. mb

Unsere Partnergemeinde nachhaltig unterstützen

Wofür geben wir der Partnergemeinde in Makanya Geld?

Pastor Zaburi Kisimbo (rechts) übergibt an Ritha das Geld

Das war die Frage bei der letzten Sitzung des Tansaniakreises. Wert wird von den Mitgliedern immer darauf gelegt, dass Ausbildungen unterstützt oder Projekte gefördert werden, die sich nachhaltig auswirken. So bekommt Ritha (siehe Bild) 60 €, damit sie im März in die 2. Stufe der weiterbildende Schule einsteigen kann. Auch für den jährlichen Internetzugang der Gemeinde, für die „Chama“, einem Verein, der Frauen mit Kleinkrediten unterstützt oder für einen Deutschkurs und noch ein paar andere Projekte wird Geld bereitgestellt. Kleine Summen zwar nur, die aber in der Partnergemeinde große Wirkung zeigen werden. Im November wird es wieder nach Makanya gehen. Wer mit möchte, kann sich jetzt schon bei Sarah Wieck (Tel.: 16487) oder im Pfarrbüro melden. (pz)

Gäste aus der Partnergemeinde zu Besuch in Kühlungsborn - 2016

Der neue Pastor mit einer Abordnung zu Besuch

Zu Besuch bei Bürgermeister Reiner Karl

Für zehn Tage war die Abordnung aus Makanya (Tansania) eingeladen worden. Während die beiden Kinder von der Schule betreut wurden, übernahm für den Priester Benedicti Cherumbe die Katholische Kirche die Kosten. Pastor Zaburi Kisimbo, der Nachfolger von Pastor Godson, zeigte sich sehr beeindruckt über die herzliche Aufnahme.

Neben Besichtigungen in Kühlungsborn, Rerik, Bad Doberan, Wismar und Schwerin standen immer wieder Einladungen von Gemeindemitgliedern auf dem Programm. Auch wenn es manchmal nicht ganz einfach war, sich zu verständigen, so wurde doch wieder viel diskutiert wie der Kontakt weiter ausgebaut werden könnte.

Erntedankfest

Ein Höhepunkt war sicherlich für die Gäste die Teilnahme am ökumenischen Erntedankgottesdienst und dem anschließenden Fest.
Vollgepackt mit Erinnerungen machten sich die Gäste wieder auf den Heimweg.

„Tuonane tena hivi karibuni.“
(Mögen wir uns bald wiedersehen). (pz)

500 Kugelschreiber bekamen die Schüler der Grundschule in Makanya

Besuch in Makanya 2015

Ein kurzer Besuch bei Freunden

Freunde sollen sich mindestens einmal im Jahr in die Augen schauen. Kurz entschlossen (eine dreiwöchige Vorbereitungszeit blieb uns übrig) traten Ursula und Manfred Sokolowski, Antje Freyler, Sarah Wiek und ich, alles Mitglieder aus dem Tansaniakreis, die Reise nach Makanya an. Der Flug ging über Zürich nach Nairobi (Kenia) und dann weiter mit einem Überlandbus nach Makanja. Nicht nur auf dem Weg bekamen wir hautnahen Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung. Nach achtstündiger, manchmal halsbrecherischer Fahrt, wurden wir von vierzig Schülern und dem Gemeindechor bei gut 30 Grad in der Sonne begrüsst. Diesmal ging es in Privatquartiere. Pastor Godson Mshana hat dafür Familien aus der Gemeinde ausgesucht. Eher unüblich in dieser Gemeinde, da diese ein Hostel (kleine bescheidene Übernachtungsherberge) besitzt. Die Menschen vor Ort leben noch in sehr einfachen Unterkünften.

Ziel des Besuches war: Die Einrichtung eines kleinen Computerkabinetts für die Kirchengemeinde. Bildungs-und Sprachprogramme auf dem Computer stehen nun den jungen und älteren Nutzern genauso kostenlos zur Verfügung wie das Schreiben von elektronischen Briefen (Mails). Für die Nutzung des Internets wird eine kleine Gebühr erhoben. Sarah Wiek, die von Haus aus technische Kenntnisse mitbringt, hat dieses Projekt vom Einkauf bis zur Installation begleitet.

Zum Glück flogen noch Celine Engel und Felicitas Borchert mit, so konnte die ganze Technik einschließlich Gastgeschenke aus Deutschland mitgebracht werden. Jeder hat ein Freigepäck von 46 kg.Weiter wurden Gespräche mit dem Frauenkreis geführt, der sich auch eine Partnerschaft mit unserem Frauenkreis vor Ort wünscht.

Wie diese aussehen soll, das wollen sie von Kreis zu Kreis selbst beschließen. Die Erfahrung sagt uns: Nur durch persönliche Kontakte, auf welche Weise auch immer, kann man den jeweils Anderen mit seiner Kultur und seinen Gedanken verstehen. Inzwischen wurden zwei Projekte abgeschlossen, die unsere Gemeinde durch Spenden finanziell mit unterstützt hat, das Wasser – und das Computerprojekt. Ein Dank geht hier an die, die vor Ort gespendet haben und auch an die Landeskirche, die finanziell mit im Boot war. Wer noch mehr über die Reise Tansania/Kenia hören möchte, über Begegnungen in Schulen, in anderen Kirchengemeinden, den laden wir gern zu unserem Vortragsabend in die Pfarrscheune ein. (Zeit und Ort werden rechtzeitig bekannt gegeben.) mb

Partnergemeinde Tiel (Niederlande)
Seit über 20 Jahren besteht diese Partnerschaft zu reformierten und der lutherischen Gemeinden in Tiel (Niederlande).
Gemeinsame Camps, Gemeinde- und Chortreffen, aber auch persönliche Freundschaften haben die Partnerschaft zu einer echten Bereicherung des Gemeindelebens werden lassen.